Roskilde – die Stadt der Quellen

© Kilderne Kalder
Foto: Sofie Myschetzky

Stellen Sie sich eine Stadt vor, in der seit tausend Jahren Wasser aus dem Untergrund hervorquillt. In Roskilde entspringen mehr Quellen als irgendwo sonst nördlich der Alpen – und von Anfang an war das Wasser die Lebensader der Stadt.

Heute gibt es noch acht sichtbare und sehr unterschiedliche Quellen im Zentrum der Stadt. Mit Ihrem Smartphone in der Tasche und Kopfhörern können Sie den dänischen Schauspieler Thure Lindhardt hören, der die Geschichte jeder einzelnen Quelle erzählt. Beginnen Sie mit dem Film hier, der Ihnen in nur 2,5 Minuten einen Eindruck von den großen Geschichten vermittelt, die das Wasser birgt.

Folgen Sie dem sogenannten Kildestrøget (Quellenweg) und starten Sie an der Heilig-Kreuz-Quelle, deren Wasser einst König Friedrich IV. von Dänemark geheilt haben soll. Von dort aus gelangen Sie zur Rektorenquelle, einer kleinen und unscheinbaren Quelle, an der der Grundstein für Roskildes Entwicklung zur Bildungsstadt gelegt wurde.

Unweit der Rektorenquelle befindet sich die Maglekilde, die kräftigste Quelle von allen. Hier sprudelt das Wasser mit solcher Stärke, dass es die Grundlage für die frühe Industrie Roskildes bildete. Von der Maglekilde fließt das Wasser weiter zur St.-Hans-Quelle, einer weiteren heiligen Quelle, an der viele Kranke Heilung fanden – oder zumindest Hoffnung suchten.

Maglekilde i Roskilde tæt på centrum
© VisitFjordlandetFoto: Line Norrman
Maglekilde i Roskilde
© VisitFjordlandetFoto: Line Norrman

Auf der diagonal gegenüberliegenden Seite des Stadtparks (Byparken) finden Sie die St.-Ibs-Quelle. Sie war einst ein Treffpunkt für Pilger und fließt vor der St.-Ibs-Kirche, die bereits im 12. Jahrhundert aus sogenanntem Quellkalk (kildekalk) errichtet wurde.

Die St.-Ibs-Quelle liegt ebenso wie die St.-Gertrud-Quelle außerhalb des alten Stadtwalls. Letztere bildet heute einen Zugang zum Stadtpark. Man versuchte einst, sie zuzuschütten, doch das Wasser aus dem Untergrund ließ sich nicht bändigen. Die Quelle fließt bis heute.

Dasselbe gilt für die Lovise-Quelle, die im 19. Jahrhundert von der Konventualin Lovise von Wimpfen nach sich selbst benannt wurde.

Laden Sie den Plan auf Ihr Smartphone herunter, bevor Sie Ihren Rundgang beginnen.

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